Sanitätshaus Diemer Weinheim - Firmengeschichte

Firmengeschichte

Sanitätshaus Diemer

Es war im Mai 1949, als Heinrich Diemer in Weinheim seine Tätigkeit als zugelassener Orthopädiemeister aufnahm. Heinrich Diemer stammte aus Ludwigshafen, absolvierte dort seine Ausbildung und legte in Karlsruhe die Meisterprüfung ab. Nach längerer Tätigkeit im Sanatorium in Bad Dürkheim erfolgte der Schritt in die Selbständigkeit. In der Viernheimer Straße 1 in Weinheim wurde die Werkstätte für moderne Orthopädie eingerichtet.


In der langjährigen Entwicklung des Unternehmens ist eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen. Waren es anfangs doch überwiegend Opfer der Kriege, die orthopädische Hilfe in Anspruch nahmen, wurde der Kundenkreis größer.


Mitmenschen, betroffen durch Geburtsfehler, Unfälle oder Amputationen, waren auf Hilfe angewiesen und wollten versorgt sein.


Am 2. April 1962 erfolgte der Umzug in neue, größere Räumlichkeiten in der Viernheimer Straße 11. Hier standen ein Kundenraum mit 2 Kabinen, Werkstätte und Bandagistenraum zur Verfügung, die mit modernsten Maschinen und Anlagen ausgestattet waren.


1972 übernahm der Sohn Gerhard Diemer das Unternehmen. Nach der Ausbildung im elterlichen Betrieb hatte er bereits 1970 die Meisterprüfung abgelegt. Spezialkenntnisse erlangte er durch permanente Fortbildung bei Herstellern sowie Besuche von Seminaren auf der Fachhochschule in Frankfurt.


Nach größerem Umbau 1974 erfolgte 1986/1987 erneut eine Geschäftserweiterung.

Das bisherige Wohnhaus wurde umgestaltet. Längs der Straßenfront wurde ein neuer Laden mit Schaufensterfront geschaffen. Angegliedert waren die Werkstätten sowie der Lagerbereich.


Komfort, Bequemlichkeit und ein vielfältiges Angebot prägten die neue Note des Sanitätshauses. Der Zugang zum Laden wurde behindertengerecht gestaltet. Ebenso wurde den individuellen Bedürfnissen der Prothesenträger beim Bau der Anprobekabinen, sanitären Anlagen usw. Rechnung getragen. Neu geschaffen wurden Behindertenparkplätze am Haus.


Diese Konzeption hat plausible Gründe. Während früher die Arbeit in der Werkstatt im Mittelpunkt stand, liegt heute das Hauptgewicht auf Verkauf und Service.

Besonders viel Raum benötigt z. B. das Rollstuhllager sowie ein Lager mit Krankenbetten, die auch verliehen werden. Dieser Service trägt erheblich dazu bei, dass die Pflege Bedürftiger zu Hause optimal erfolgen kann.


Zudem verwaltet der Betrieb noch das Hilfsmittellager der Betriebskrankenkasse der Firma „Freudenberg".


Thorsten Diemer übernahm 2004 in nunmehr dritter Generation den Familienbetrieb als Geschäftsführer.

Seit dem wurden einige Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt, um den sich ändernden  Anforderungen der Hilfsmittelversorgungen gerecht zu werden.

 

Die Hauptaufgabenfelder der Firma liegen heute bei Orthopädischer Einlagenversorgung, Kompressionsstrumpfversorgungen aller Art, Bandagen und Orthesen sowie die Versorgung der Kunden mit Hilfsmitteln für die häusliche Pflege.